Das Wachstum


Kein leichter Spaziergang für unsere heranwachsenden Kinder

Das Wachstum ist für unsere Kinder und Jugendliche kein leichter Spaziergang. In diesem Leitfaden für Eltern erfahren sie was Wachstum ist, was es für den Körper bedeutet und welche Symptome in den verschiedenen Entwicklungsstufen bei den Kindern auftreten können.

Wachstum, Entfaltung, Erweiterung, Entwicklung, Zunahme und Ausbreitung, all diese Begriffe sind sowohl in der Wirtschaft, bei Banken, Industrie, Bevölkerung, bei den Pflanzen als auch beim Menschen ein überlebenswichtiger Aspekt für den Erhalt und Stärkung eines Genoms.

Schon bei der Befruchtung der Eizelle fängt der werdende Mensch an zu wachsen. Zuerst steht nicht nur die funktionelle Differenzierung von Zellen im Vordergrund sondern auch die Zellvergrößerung und Zellvermehrung, Zellteilung durch Druck-und Zugmechanismen (3) im Vordergrund. Laut Definition der WHO (Weltgesundheitsorganisation) wird Wachstum mit einer Zellvermehrung (Proliferation) oder Hyperplasie und einer Zellvergrößerung (Hypertrophie) definiert. M.a.W. es kommt zu einer Vergrößerung und zu einer Vermehrung von Gewebe ohne dass sich die Morphologie (Form, Gestalt und Struktur) ändert. Histologisch unterscheidet man das appositionelle Wachstum, das Wachstum durch Anlagerung von Gewebsschichten von außen und das interstitielle Wachstum. Damit ist das Wachstum, das durch Zellvermehrung im Gewebe gemeint (1). Ab der Geburt ist das Wachstum von Hormonen gesteuert und nach dem 17. Lebensjahr nach Abschluss des Längenwachstums ist nur noch Mitose und Apoptose vorhanden (Zellaufbau und Zellabbau).

Oder auch durch äußere Trigger z.B. durch eine höhere funktionelle Belastung (muskuläre Mehrbelastung –Trainingsreize) kann es zu einer Zellvermehrung in der Muskulatur im Sinne einer Anpassung an einer Belastung entstehen.

Stillstand ist Rückstand heißt es in der Philosophie der Osteopathie. Für das Wachstum sind bestimmte Faktoren nötig um ein Wachstum zu induzieren. Der Weg in die Höhe ist für viele Heranwachsende kein Spaziergang.

Schon im Mutterleib wächst der Fötus innerhalb der 40 Schwangerschaftswochen bis zu 51 cm lang und wird durchschnittlich 3400 gr. schwer. Druck -und Zugmechanismen und sog. biodynamische Stoffwechselfelder induzieren die Entwicklung eines Menschen. Wenn man betrachtet, dass der Fötus in der 5. SSW 2mm in der Scheitelsteißlänge hat, in der 10 SSW 2,5 cm, in der 20. SSW 25 cm Länge in der Scheitelfersenlänge und 300 Gr. Gewicht aufweist. In der 30. SSW liegt die durchschnittliche Größe bei 40 cm und 1400 Gr. Gewicht (4). Das Wachstum ist ein Prozess, der von der 1. Stunde nach der Befruchtung bis in das 18. Lebensjahr reicht. Die Ontogenese (Individualentwicklung –Funktionsentwicklung) und Morphologie (Form und Gestalt) sind entscheidend für die spätere Funktionalität des menschlichen Körpers. Aus einem Ei wird ein Huhn und auch kein Fisch (3). Die embryologische Entwicklung ist ein Vorbote der späteren körperlichen Leistungen eines Menschen. Jede entstehende Zelle funktioniert bereits und ihre Grundfunktion ist die Wachstumsfunktion.

Auf diesem Weg gibt es durch den Längenwachstumsschub oft Anpassungsschwierigkeiten des Körpers mit unterschiedlichen Symptomen. Der Körper hat Intervalle mit Breitenwachstumsphasen, die jedoch weniger Problem machen.

Die Wachstumsphasen

Nach der Geburt verläuft die Zunahme der Körperlänge nicht immer kontinuierlich. Es werden hier drei prägnante Wachstumsphasen unterschieden: (2)

  1. Phase I ist von der Geburt bis zum 3. Lebensjahr. Hier ist die Wachstumsgeschwindigkeit am schnellsten. Es sind bis zu 43 cm im Durchschnitt. Die Wachstumsgeschwindigkeit nimmt von Jahr zu Jahr weiter ab.
  2. Phase II ist vom 3. Lebensjahr bis kurz vor der Pubertät. Hier wachsen die Kinder bis zu 5 -6 cm pro Jahr im Durchschnitt.
  3. In Phase III erreicht der Wachstumsschub seinen Höhepunkt. Während der Pubertät nehmen die Kinder 7 – 9 cm pro Jahr an Körpergröße zu. Jungen gewinnen in dieser Zeit im Durchschnitt 20 – 24 cm an Größe. Der Wachstumsstillstand liegt zwischen dem 14. bis 17. Lebensjahr. Mädchen liegen mit Abstand dahinter. Bei den Mädchen liegt das durchschnittliche Wachstum bei 17 – 20 cm und der Wachstumsstillstand beginnt bereits mit 13 – 15 Lebensjahren. Die Pubertätsphase ist die schwierigste Phase. Hier ist besonders auffällige Entwicklung der sekundären Geschlechtsmerkmale (geschlechtsspezifische Behaarung, Verteilung der Fettpolster, Wachstum der weiblichen Brustdrüse und Stimmbruch durch Längenwachstum des Kehlkopfes) (2). Des Weiteren kommt noch die Expansion des Kiefers durch den Zahnwechsel zum Einfluss.

Die Wachstumskaskade

Wachstumsfaktoren (engl.) growth factors sind körpereigene Substanzen die das Zellwachstum stimulieren z.B. Hormone, die (STH) mit Wirkung auf verschiedene Zellgruppen. Auch die Schilddrüsenhormone und Sexualhormone haben auch einen Einfluss auf unsere Größe. Ein sehr wichtiges Organ für das Wachstum ist die Hypophyse (Hirnanhangdrüse). Sie ist eine kleine endokrine, bohnenförmig Drüse mit einem Gewicht von 0,8 Gr. Hier werden die wachstumsnötigen Hormone gebildet. Das Hormon Somatotropin STH ist ein Peptidhormon, was Körperwachstum und Zellwachstum bzw. Vermehrung fördert. Der Hypophyse übergeordnet ist der Hypothalamus der wachstumsfördernde und – hemmende Hormone ausschüttet. Ihre Lage ist mitten im Schädel im sog. Türkensattel des Gehirns (in diesem Abschnitt werden nur die für das Wachstum relevanten Hormone genannt).

Der Regelkreislauf der Hypophyse geht von der übergeordneten Hirnregion dem Hypothalamus aus. Dieser sendet Somatoliberin zur Freisetzung und Somatostatin zur Minderung der Freisetzung von Somatotropin. Die Sekretion von Somatotropin ist sehr unterschiedlich. Die Freisetzung läuft nicht kontinuierlich und ändert sich auch mit dem Alter. Vor der Pubertät sind es nur wenige Mengen an Somatotropin, die freigesetzt werden, während der Pubertät sind es 10-20 Stöße pro Tag. Meist geschieht die Freisetzung während des Schlafs und es verhält sich antagonistisch zum Insulin. Je älter die Pubertierenden sind, desto weniger ist die Ausschüttung. Wenn jetzt ein Wachstumsschub durch die Freisetzung von STH induziert wird, gelangt es zur Leber. Die Leber bildet sog. Somatomedine, die das STH zur Wirksamkeit verhilft (1). Die Somatomedine gelangen von der Leber aus in das Blutgefäßsystem, wo sie an ein Transportprotein gebunden werden. Sie bewirken am Knochen eine verstärkte Zellteilung und lassen den Knochen somit in die Länge wachsen. Auch die Schilddrüse spielt im Wachstum eine wichtige Rolle. Die Schilddrüse hat nicht nur auf den Energiestoffwechsel über die Produktion von T 3 und T4 Einfluss, sondern fördert auch die Ausschüttung von STH. Daher wird bei Neugeborenen ein Screening Test von TSH (Tyroid Stimulierendes Hormon aus der Hypophyse) durchgeführt. Ein Fehlen des TSH´s bewirkt eine verminderte Ausreifung des Nervensystems und beeinflusst die Entwicklung negativ. Wichtig für das Wachstum der Muskulatur und sekundären Geschlechtsmerkmalen in der Pubertät ist die Bildung von Androgenen, den männlichen und weiblichen Geschlechtshormonen. Aufgrund der eiweißaufbauenden Wirkung spielen sie eine wichtige Rolle beim Wachstumsschub. Das ist sowohl bei Jungen als auch bei Mädchen der Fall. Das Testosteron wird bei Jungen im Hoden gebildet und bei den Mädchen in der Nebenniere. Das Testosteron ist für das Knochen – und Muskelwachstum beider Geschlechts verantwortlich. Auch die Bildung von Östrogen bei der werdenden Frau ist ein wichtiger Aspekt. Die Östrogene greifen direkt am Genital an und sind auch für die sekundären Geschlechtsmerkmale verantwortlich. Es kommt hierbei zu einer verstärkten Mineralisierung und Verschließen der Epiphysenfugen (Wachstumsfugen). Das ist auch der Grund, warum es zu einem plötzlichen Wachstumsstopp bei manchen Mädchen in der Pubertät kommt. Wachstum läuft bei den meisten

Kindern in der Nacht ab, weil hier der Körper sich im Ruhemodus befindet. Häufig wird im pyrogenen Zentrum des Gehirns Fieber erzeugt, um den Stoffwechsel anzuregen. Die Schilddrüse produziert vermehrt Hormone T 3 und T 4, um die Stoffwechseltätigkeit anzuregen. Eine Folge des Wachstums ist die Freisetzung von Katecholaminen bestehend aus Adrenalin, Kortisol aus der Nebenniere, was dann wiederum die Freisetzung von Glukagon aus der Pankreas zur Folge hat. Wenn der Körper Energie zum Wachstum benötigt, werden die o.g. Hormone freigesetzt, was letztendlich die Ausschüttung von Glucose aus der Leber zur Folge hat (5).

Die unterschiedlichen Lebensabschnitte

Auf diesem Weg gibt es durch den Längenwachstumsschub oft Anpassungsschwierigkeiten des Körpers mit unterschiedlichen Symptomen. Der Körper hat Intervalle mit Breitenwachstumsphasen die jedoch weniger Problem machen.

  • Geburt – 28. Tag = Neugeborenes
  • 29. Tag – 12 Monate = Säugling
  • 1. – 3. Jahr Kleinkind
  • 3. – 6. Jahr Vorschulkind
  • 6. – 16. Jahr Schulkind
  • 16. – 18. Jahr Jugendlicher

Wachstumszeichen im Neugeborenalter ab der 5. Woche (7)

  • Das Baby möchte mehr gestillt werden, weint viel und sucht die Nähe der Mutter.
  • Nach der ersten Wachstumsphase ist das Hör- und Sehvermögen verbessert und das Baby hat mehr Kraft beim Stillen.

Wachstumszeichen ab der 8. Lebenswoche (7)

  • Die Babys können fremde Personen differenzieren und sind am liebsten bei der Mutter.
  • Häufig ist es so, dass manche Babys mit einer Vorzugshaltung, z. Beispiel dass der Kopf zu einer Seite schaut oder die gesamte Wirbelsäule eine Seitneige eingeht, auf die Welt kommen. Die Ursache ist hier die intrauterine Lage des Kindes. Bei jedem Längenwachstumsschub können sich diese Merkmale verstärken.
  • Häufig zeigen die Kinder auch nächtliche Fieberschübe, Durchfälle, sind einfach unleidlich, unruhig in der Nacht und äußern ständig Hunger während einer Wachstumsphase.

Wachstumszeichen im Alter von 4 – 8 Lebensjahren (7)

  • Ottitis media – die Mittelohrentzündung, ausgelöst durch die starke Expansion des Kiefers während des Zahnwechsels. Dadurch kommt es zu einer Verlegung der sog. Tuba Auditiva, der eustachischen Röhre. Dieser Kanal sorgt für die Entlüftung des Innenohrs. Durch die Verlegung können einfache Rhinoviren ( Schnupfenviren) oder Bakterien die zum Mittelohr hovhwandern eine Entzündung des Mittelohrs verursachen. Die Kinder reagieren oft mit Hörverlust, Schnarchen und das Symptom kann mit und ohne Fieber einhergehen. Mit dem Otoskop sieht man eine spiegelnde Oberfläche des Trommelfells. Die Gefahr hierbei ist die Perforation des Trommelfells mit einer begleitenden Hörminderung. Diese oft chronisch verlaufende Erkrankung wird nach dem 8. Lebensjahr weniger und verschwindet komplett wenn der Kiefer ausgewachsen ist.
  • „The young girl knee-syndrom“ (7) beschreibt einen Knieschmerz häufig bei Mädchen im Alter von 11 -17 Jahre. Der Schmerz befindet sich meist lateral an der Außenseite der Kniescheibe. Durch den hormonellen Einfluss verändern sich die weiblichen Formen. Das Kind wird zur Frau. Hierbei kommt es zu einer Verbreiterung des Beckens und damit verbunden eine Veränderung beider Beinachsen, sodass die Patella (Kniescheibe) mehr auf dem seitlichen Anteil des Gleitlagers bewegt und sich hierdurch ein Knieschmerz zeigt. Aus orthopädischer Sicht wird in diesen Fall mit einem chirurgischen Eingriff eine Durchtrennung des seitlichen Aufhängeapparates der Kniescheibe durchgeführt (laterales Release). Alternativ kann man mit Physiotherapie, Beinachsentraining und Osteopathie einen guten Einfluss nehmen. Nach meiner Erfahrung ist dieses Problem oft nach Abschluss der Längenwachstumsphasen nicht mehr vorhanden. Eine OP-Indikation wäre eine chronische Luxation der Patella.
  • Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Bauchschmerzen, Tics und Knochenschmerzen
  • (7) Durch die Freisetzung von STH und Testosteron und Östrogen kommt es an den Wachstumsfugen zu einer verstärkten Anlagerung von Knochenzellen
    – der Knochen verlängert sich. Der dadurch entstehend Schmerz kann ein unterschiedliches Erscheinungsbild zeigen. Ganz typische Wachstumsschmerzen sind: oft nachts, wechselnd an den unteren Extremitäten einseitig oder beidseitig, es zeigen sich keine äußeren Veränderungen oder Gelenkreize wie Schwellung und Rötung an den Gelenken und es zeigt sich ein unauffälliges Gangbild. In der Literatur liest man für eine Erklärung der Schmerzen über ein Flüssigkeitsdefizit im Bereich der Epiphysenfugen. Aus osteopathischer Sicht entsteht der Schmerz über das Längenwachstum des Knochens wo es zu einem Reiz und Zug der Knochenhaut kommt. Viele Jugendliche sind während der Wachstumsphasen mit Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen begleitet. Man muss sich
    vorstellen, dass der Körper in einer Nacht bis zu 3 cm in die Länge wächst. Die Jugendlichen fühlen sich, wie wenn sie einen Anzug tragen, der 3 Konfektionsnummern zu klein ist. Es entsteht ein Dehnreiz auf der Dura Mater – der harten Hirnhaut – was für den Kopfschmerz und Konzentrationsstörungen verantwortlich sein kann. Obwohl die Schädelbasis bis zur Vollendung des 17. Lebensjahr in einen knorpeligen Zustand ist um diese Zugmechanismen zu kompensieren, treten häufig solche Symptome auf. Viele Jugendliche zeigen dadurch eine schlechte Körperhaltung. Das ist eine Kompensation der Spannung und der Körper hat somit den meisten Komfort. Einen drastischen Impact haben Zahnspangenbehandlungen während des Wachstums. Die Spange erzeugt eine zusätzliche Spannung auf den Schädel und Körpersystem sodass die o.g. Beschwerden sich deutlich verstärken können.
  • Muskeltics (7) können auch typische Merkmale des Wachstums sein. Vor allem bei den 14 – 17 jährigen Jugendlichen die sich in der Endphase des Wachstums befinden können unwillkürliche Muskelzuckungen im Gesicht und an den Extremitäten auftreten. Diese resultieren auch von der hohen Spannung der Dura Mater, sie kann auch durch eine Kieferregulation und auch durch schulischen Stress verstärkt werden. Natürlich sollten die Schmerzen auch durch einen Kinderarzt oder Orthopäden schulmedizinisch abgeklärt werden. Die klassische Behandlung durch den Arzt ist meist symptomatisch, mit Paracetamol oder Ibuprofen um die Schmerzen zu beeinflussen. Wobei man hier den Toxischen Einfluss auf die Leber und Niere beachten muss. Alternativ lassen sich solche Beschwerden mit homöopathischen oder phytotherapeutischen Mitteln gut beeinflussen.
  • Bauchschmerzen, (7) – periumbilical um den Bauchnabel herum kann auch ein Wachstumsmerkmal sein. Meist sind Mädchen betroffen. Die Beschwerden treten häufig in der Nacht auf ohne dass sich Stuhlgangveränderungen oder Blähungen zeigen. Auch Fieber ist nicht vorhanden. Bei der Palpation, Auskultation und Perkussion findet man eine erhöhte Darmwandspannung. Differentialdiagnostisch muss eine Appendizitis oder andere entzündliche Prozesse der Organe durch einen Arzt ausgeschlossen werden.
  • Entzündliche Affektionen an den Wachstumsfugen (7) – bei den laufsporttreibenden Jugendlichen durch Überbelastung kann es während des Wachstums zu entzündlichen nichtbakterielle Affektionen an den Wachstumsfugen kommen wie z.B. am Knie der Osgood–Schlatter. Trainingspausen, Physiotherapie und feucht- kühle Umschläge tragen zur Linderung bei.
  • Der wachstumsbedingte Torticollis, (7) der Schiefhals – bei den heranwachsenden Kinder kann es durch den enormen Zug auf das Gewebe zu einer Blockierung und starken Verspannung der Muskulatur an der Halswirbelsäule kommen. Die Kopfhaltung zeigt eine Seitneige zur einen Seite und eine Rotationsposition zur gegenüberliegenden Seite. Meist zeigt sich das Symptom am frühen Morgen beim Aufstehen. Die Kinder sagen:“ Mama, Hilfe ich kann den Kopf nicht mehr drehen“. Chirotherapeutische, harte Manipulationen an der Halswirbelsäule sind hier m.E. kontraindiziert, da das Gewebe wieder Zeit benötigt um sich zu normalisieren und zu adaptieren. Feuchte Wärme, leichte, sanfte Massage, oder osteopathische Behandlungen mit dem Ziel die Spannung sanft zu reduzieren und das passive Bewegungslimit zu verbessern sind eine gute Lösung. Differentialdiagnostisch sollte hier eine Nackensteifigkeit, wie es bei der Meningitis vorkommt, ausgeschlossen werden.

Zusammenfassend kann man sagen, dass diese oben aufgeführten Wachstumssymptome aus meiner eigenen Dokumentation meiner jahrelangen Behandlung von Kindern und Jugendlichen ist. Ein Großteil der Heranwachsenden können mehr oder weniger oder auch gar keine Wachstumssymptome zeigen. Aber eine bestimmte Anzahl von Kindern und Jugendlichen können Symptome zeigen. Wie schon gesagt, ist es wichtig diese Schmerzen oder Anzeichen von einem Kinderarzt oder Orthopäden abklären zu lassen. Die osteopathische Behandlung hat das Ziel die Symptome zu lindern und dem Körper mehr passive Beweglichkeit zu verleihen, sodass das heranwachsende Kind oder Jugendliche mehr Komfort in der Reifungsphase hat. Mit dieser Art von Behandlung kann man den heranreifenden Körper gut in seinem Längenwachstum unterstützen.

Literatur:

  1. Flexikon-Docckeck Grooth
  2. Prof. B. Westhoff – Entwicklungs- und Molekularbiologie Heinrich-Heine- Uni Düsseldorf
  3. Prof. Dr. Erich Blechschmidt Anatomie und Ontogenese des Menschen 1978 Quelle und Meyer-Verlag Heidelberg
  4. Moore Persaud – Embryologie 4. Auflage Schattauer Verlag
  5. Biochemie des Menschen 5. Auflage Thieme Verlag
  6. Pschyrembel – Klinisches Wörterbuch
  7. Symptome aus der eigenen langjährigen Historie der Praxis erhoben

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